Ein Regionalgeld für Darmstadt

Willkommen auf diesen Seiten, die sich gerade im Aufbau befinden. Informieren Sie sich über verschiedene Regio-Geld-Experimente und die Chancen und Möglichkeiten für Darmstadt. Es gibt viele gute Gründe, die für eine „Lokalwährung“ sprechen. So war auf dem Arbeitsbestätigungsschein der Gemeinde Wörgl in den Jahren 1932/33 Folgendes zu lesen:
An Alle!
Langsam umlaufendes Geld hat die Welt in eine unerhörte Wirtschaftskrise und Millionen schaffender Menschen in unsägliche Not gestürzt. – der Untergang der Welt hat (rein wirtschaftlich gesehen) seinen furchtbaren Anfang genommen. – Es ist Zeit, durch klares Erkennen und entschlossenes Handeln die abwärts rollende Wirtschaftsmaschine zu retten, damit die Menschheit nicht in Bruderkriege, Wirrnisse und Auflösung getrieben werde. Read more »

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Vortrag zum Thema Regionalgeld am Mittwoch den 7. Oktober 2015 um 20.00 Uhr in der Grundschule Grävenwiesbach

Umlaufgesicherte regionale Freiwährungen in Form von Arbeits- oder Waren-Wertscheinen können eine zukunftsfähige Alternative zu Nationalen oder Supranationalen Währungen darstellen. Lokal in Vereinsform organisiert und von Vertrauen durch Bekanntschaften vor Ort gestützt, ist die Waren- und Leistungsdeckung der sinnvollste werterhaltende Mechanismus.
Anhand von geschichtlichen wie aktuellen Beispielen werden Vor- und Nachteile, Chancen und Fallstricke von verschiedenen Arten der Geldbenutzung (oder Geld-Beschaffenheit) erläutert. Etablierung von Regionalwährungen können im Falle großer Währungsschwankungen, Geldentwertungen oder Währungsreformen den regionalen Wirtsschaftskreislauf schützen und weitgehend unabhängig gestalten. Das Wwesen des geldes an sich sowie die Benutujng durch die Menschen in verschiedenen Epochen helfen unssere heutige Geldbenutzung besser zu beurteilen und einzuordnen. Praktische Tipps für die Umsetzung und vielfältige Literaturhinweise runden das Thema ab.

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„Der Regio“: Arbeitskreis Regionalgeld am kommenden Samstag, 16.2.

Derv Arbeitskreis Regionalgeld trifft sich am kommenden Samstag, 16.2., um 18 Uhr, in den Räumen des Instituts für Praxis der Philosophie e.V. Darmstadt, im Literaturhaus der Stadt Darmstadt, Kasinostr. 3. Bitte klingeln Sie am Nebeneingang bei „IPPh/Schleucher-Bibliothek“ und kommen Sie dann in den 3. Stock.

Tagesordnung:
– Begrüßung, REGIO-Lieder
– „Geldspiele“ ausprobieren
– Verschiedenes
– Termine

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Gewerbeverein Mühltal gibt regionale Tauschwährung heraus

Markus Winkler, Vorsitzender des Gewerbevereins Mühltal, hat nun zusammen mit den Mitgliedern fast ein Jahr an der Einführung des „Mühltaler“ gearbeitet. Man hat sich die Münzen-Aktion in Messel abgeguckt. Dort ist der „Messel-Taler“ bereits seit drei Jahren im Umlauf.
Wir finden es tut sich was in der Region. Jetzt müsste noch eine „echte“ Regionalwährung mit Umlaufsicherung und Waren-/Leistungsdeckung kommen – vielleicht für den ganzen Landkreis? Die Einführung einer „Clearingstelle“ könnte dafür sorgen, dass die bestehenden Tauschringe und Regional-Währungs-Experimente auch untereinander umtauschbar wären. Die Experimente der verschiedenen gemeinden bzw. deren Gewerbevereine (auch in Roßdorf gibt es eine Gutscheinwährung) sind schonmal ein guter Ansatz, auch im Hinblick darauf die Menschen zum Lokalen einkaufen zu bewegen. Das hat u.a. auch die Initiative Buy-Local (http://www.buylocal.de/) zum Ziel. Vielleicht könnte hier eine Kooperation fruchtbare Ergebnisse hervorrufen.

Mehr zu lesen über den „Mühltaler“ im Artikel bei Echo-Online:
http://www.echo-online.de/region/darmstadt-dieburg/muehltal/Zahlen-mit-dem-Muehltaler;art1293,3425549

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Themenabend zur Finanzkrise: Herausforderungen und Alternativen am 2. November 2012, 19 bis 22 Uhr

In den Zeiten der Eurokrise geht die Angst um, aber muss das sein? In jeder Krise werden auch Chancen geboren. Schon längst gibt es Ansätze, die unsere wirtschaftlichen und systematischen Probleme lösen können. Manche davon sind erstaunlich alt, viele davon haben sich bereits in der Praxis bewährt, aber noch viel mehr sind in der Öffentlichkeit kaum bekannt.  Read more »

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Philosophischer Salon zum Thema GELD 24. Juni 2012, 15 bis 18 Uhr

Der Philosophische Salon am Institut für Praxis der Philosophie knüpft an die Tradition der europäischen Salons an und will die persönliche Begegnung zwischen Menschen aus dem gesellschaftlichen Leben, aus Philosophie, Wissenschaft, Kunst und Politik fördern.
Der Philosophische Salon im Juni erörtert die „Philosophie des Geldes“ bei Georg Simmel und setzt sich mit der Kritik des Geldsystems auseinander. Zugleich wird das einjährige Bestehen der Regionalwährung REGIO in Darmstadt gefeiert. Dabei wird über die Wirtschaftskreisläufe des REGIO informiert und das Netz der REGIO-PartnerInnen in Darmstadt vorgestellt.
Programm: Begrüßung (Ute Gahlings) Vortrag zu Georg Simmels „Philosophie des Geldes“ (Petra Rogge) Kritik des Geldsystems: Kommentare von jungen Menschen (Frau Lesch, Herr Stanka) Gesprächspause mit Kaffee / Tee und Kuchen (ca. 16 h) AFRO-Tanzgruppe mit LIVE-Musik (Gruppe Angelika Renk, Musik: Christian Paulus) Bericht zum einjährigen Bestehen des REGIO in Darmstadt (Ute Gahlings) Feierlicher Ausklang mit Gesprächen, Liedern, Würdigungen
Ort: Literaturhaus, Kasinostr. 3, Auditorium (Erdgeschoss) – Eintritt frei – Spenden erbeten.

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Regio-Akzeptanzstellen in Darmstadt und Umgebung

Der Regio wird nun bereits von rund 20 Stellen in Darmstadt und Umgebung akzeptiert – immerhin ein kleiner Erfolg für die Verfechter des Regio für Darmstadt.
Hier gehts zu den Akzeptanz-Stellen auf der Webseite des Regio e.V.
Kann man, sollten es noch mehr Stellen werden, vielleicht doch den Regio für Darmstadt akzeptieren? Könnten die Darmstädter ihren eigenen Verein gründen und sich vom „Regio im Oberland“ und von der Euro-deckung lösen? Viele Fragen, die vielleicht der Arbeitskreis beantworten kann. So oder so sollte es einen eigenen Verein für ein regionalgeld für Darmstadt und Umgebung geben – wie auch immer der heißen mag und welche „Währung“ herausgegeben wird…

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Clearingsystem für Komplementärwährungen

Von: Jens Martignoni – via Zeitpunkt
Komplementärwährungen, Tauschkreise und alternative Zahlungsmittel sind häufig noch sehr klein und nur in einem begrenzten Kreis von Mitgliedern oder Beteiligten nutzbar.
Mehr lesen beim Zeitpunkt.

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Schweizer Initiative fordert voll gedecktes Geld

Die Privatbanken erschaffen durch jeden Kredit de facto neues Geld – das ist nicht nur in Deutschland so (nachzulesen in den Veröffentlichungen der Bundesbank), sondern auch in der Schweiz (siehe auch SNB, Kleines Lexikon der Schweizerischen Nationalbank).
In der Schweiz regen sich nun Stimmen, die auch Giralgeld wieder voll der staatlichen Schöpfung unterstellen wollen. Die Initiative Monetative hat in der Edition Zeitpunkt dazu eine Schrift herausgegeben.
Die Vollgeld-Reform – wie Staatsschulden abgebaut und Finanzkrisen verhindert werden können
Mit Beiträgen von Hans Christoph Binswanger, Joseph Huber und Philippe Mastronardi

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Regiogeld soll Euro retten

Eine Initiative von Thomas Mayer und Christian Gelleri (beide bestens bekannt in der Regionalgeld-Szene als Initiatoren erfolgreicher Projekte), schlägt die Einführung staatlicher Regionalgelder in Euro-Krisenstaaten zur Rettung deren Wirtschaftssysteme sowie dem Abbau der Staatsverschuldung vor. Die vorgeschlagenen Parallel-Währungen zum Euro würden die Kriterien von Umlaufsicherung und Ablaufbremse (künstliche Abwertung und „Rücktauschgebühr“) erfüllen und könnten von den nationalen Zentralbanken eingeführt werden. In der vorgeschlagenen Variante würden die rgionalen Währungen zu 90% in Euro hinterlegt um Vertrauen zu schaffen und Einsprüche der EZB wegen der Geldmengenentwicklung zu verhindern. Eine visionäre, aber durchaus realistische Idee.
http://www.eurorettung.org

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Neues Buch von Regiogeld-Expertin Margrit Kennedy

Das neue Buch von Frau Kennedy kann man als Fortsetzung ihres Werkes Geld ohne Zinsen und Inflation lesen. Um die Möglichkeiten lokaler Geldschöpfung zu verstehen und Mut zur Umsetzung zu fassen empfiehlt sich die Lektüre von occupy money, welches kürzlich im Kamphausen-Verlag erschienen ist. Der Titel ist wohl aus Gründen des Zeitgeistes der „Occupy-Bewegung“ recht geschickt gewählt – vielleicht hilft das bei der Rezeption in breiteren Gesellschaftsschichten. Margrit Kennedy arbeitete für verschiedene Forschungsprojekte der OECD und UNESCO in 15 Ländern Europas sowie in Nord- und Südamerika. Sie war Professorin für Technischen Ausbau und Ressourcensparendes Bauen an der Universität Hannover und baut zusammen mit einer Gruppe von freiwilligen Helfern ein Netzwerk von Interessenten und Initiativen für die praktische Einführung von Regionalwährungen auf. Margrit Kennedy ist Expertin der internationalen Komplementärwährungs-Bewegung (Tauschringe, Zinsfrei-Banken).

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