Ein Regionalgeld für Darmstadt

Willkommen auf diesen Seiten, die sich gerade im Aufbau befinden. Informieren Sie sich über verschiedene Regio-Geld-Experimente und die Chancen und Möglichkeiten für Darmstadt. Es gibt viele gute Gründe, die für eine „Lokalwährung“ sprechen. So war auf dem Arbeitsbestätigungsschein der Gemeinde Wörgl in den Jahren 1932/33 Folgendes zu lesen:
An Alle!
Langsam umlaufendes Geld hat die Welt in eine unerhörte Wirtschaftskrise und Millionen schaffender Menschen in unsägliche Not gestürzt. – der Untergang der Welt hat (rein wirtschaftlich gesehen) seinen furchtbaren Anfang genommen. – Es ist Zeit, durch klares Erkennen und entschlossenes Handeln die abwärts rollende Wirtschaftsmaschine zu retten, damit die Menschheit nicht in Bruderkriege, Wirrnisse und Auflösung getrieben werde. Read more »

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Regio-Akzeptanzstellen in Darmstadt und Umgebung

Der Regio wird nun bereits von rund 20 Stellen in Darmstadt und Umgebung akzeptiert – immerhin ein kleiner Erfolg für die Verfechter des Regio für Darmstadt.
Hier gehts zu den Akzeptanz-Stellen auf der Webseite des Regio e.V.
Kann man, sollten es noch mehr Stellen werden, vielleicht doch den Regio für Darmstadt akzeptieren? Könnten die Darmstädter ihren eigenen Verein gründen und sich vom “Regio im Oberland” und von der Euro-deckung lösen? Viele Fragen, die vielleicht der Arbeitskreis beantworten kann. So oder so sollte es einen eigenen Verein für ein regionalgeld für Darmstadt und Umgebung geben – wie auch immer der heißen mag und welche “Währung” herausgegeben wird…

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Clearingsystem für Komplementärwährungen

Von: Jens Martignoni – via Zeitpunkt
Komplementärwährungen, Tauschkreise und alternative Zahlungsmittel sind häufig noch sehr klein und nur in einem begrenzten Kreis von Mitgliedern oder Beteiligten nutzbar.
Mehr lesen beim Zeitpunkt.

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Schweizer Initiative fordert voll gedecktes Geld

Die Privatbanken erschaffen durch jeden Kredit de facto neues Geld – das ist nicht nur in Deutschland so (nachzulesen in den Veröffentlichungen der Bundesbank), sondern auch in der Schweiz (siehe auch SNB, Kleines Lexikon der Schweizerischen Nationalbank).
In der Schweiz regen sich nun Stimmen, die auch Giralgeld wieder voll der staatlichen Schöpfung unterstellen wollen. Die Initiative Monetative hat in der Edition Zeitpunkt dazu eine Schrift herausgegeben.
Die Vollgeld-Reform – wie Staatsschulden abgebaut und Finanzkrisen verhindert werden können
Mit Beiträgen von Hans Christoph Binswanger, Joseph Huber und Philippe Mastronardi

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Regiogeld soll Euro retten

Eine Initiative von Thomas Mayer und Christian Gelleri (beide bestens bekannt in der Regionalgeld-Szene als Initiatoren erfolgreicher Projekte), schlägt die Einführung staatlicher Regionalgelder in Euro-Krisenstaaten zur Rettung deren Wirtschaftssysteme sowie dem Abbau der Staatsverschuldung vor. Die vorgeschlagenen Parallel-Währungen zum Euro würden die Kriterien von Umlaufsicherung und Ablaufbremse (künstliche Abwertung und “Rücktauschgebühr”) erfüllen und könnten von den nationalen Zentralbanken eingeführt werden. In der vorgeschlagenen Variante würden die rgionalen Währungen zu 90% in Euro hinterlegt um Vertrauen zu schaffen und Einsprüche der EZB wegen der Geldmengenentwicklung zu verhindern. Eine visionäre, aber durchaus realistische Idee.
http://www.eurorettung.org

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Neues Buch von Regiogeld-Expertin Margrit Kennedy

Das neue Buch von Frau Kennedy kann man als Fortsetzung ihres Werkes Geld ohne Zinsen und Inflation lesen. Um die Möglichkeiten lokaler Geldschöpfung zu verstehen und Mut zur Umsetzung zu fassen empfiehlt sich die Lektüre von occupy money, welches kürzlich im Kamphausen-Verlag erschienen ist. Der Titel ist wohl aus Gründen des Zeitgeistes der “Occupy-Bewegung” recht geschickt gewählt – vielleicht hilft das bei der Rezeption in breiteren Gesellschaftsschichten. Margrit Kennedy arbeitete für verschiedene Forschungsprojekte der OECD und UNESCO in 15 Ländern Europas sowie in Nord- und Südamerika. Sie war Professorin für Technischen Ausbau und Ressourcensparendes Bauen an der Universität Hannover und baut zusammen mit einer Gruppe von freiwilligen Helfern ein Netzwerk von Interessenten und Initiativen für die praktische Einführung von Regionalwährungen auf. Margrit Kennedy ist Expertin der internationalen Komplementärwährungs-Bewegung (Tauschringe, Zinsfrei-Banken).

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IPPH Treffen des AK-Regio im Literaturhaus

Der Arbeitskreis Regionalgeld trifft sich wieder am 17.12.2011 wie üblich um 18.00 Uhr im Literaturhaus, 3. Stock (Seiteneingang benutzen). Es soll weihnachtlich gehalten werden mit Tee (vom IPPh) und mitgebrachten Plätzchen- geplant ist ein Austausch darüber, wie das erste halbe REGIO-Jahr in Darmstadt gelaufen ist und was für 2012 geplant wird.

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Warum nicht der Regio? – v. A. Beckmann

Wieder wurde ich gefragt, wieso ich denn da nicht mitmache und “kaum ernsthaft der Ansicht sein könnte, dass der REGIO die Region weniger fördert als ein Regionalgeld, das nicht mit Regionalgeld in anderen Regionen kompatibel ist.”

Aus meiner Sicht kann der Regio keine signifikante Größe erreichen, ohne eine “echte lokale Einbindung” und ohne einer bestmöglich organisierten “Ausgabe-Aktion” mit Deckungszusicherungen von Unternehmern, die sich auf diese Weise gegenseitig “Kredit” gewähren und so auch voll dahinter und hinter der Deckung stehen, sowie Multiplikatoren bei der Verbreitung darstellen.
Ich denke, dass sich so oder so bald noch etwas in der Richtung (lokales Darmstädter Regionalgeld mit Institutions-Sitz in Darmstadt) ergeben wird. Regionalgeld sollte mit anderen Regionalgeldern auf jeden Fall “kompatibel” sein, sollte aber seine “Hoheiten” auch institutioneller Form in regionaler Hand behalten. Nur durch Dezentralität können solche Systeme langfristig wachsen und stabil bleiben. Aus meiner Sicht gilt es selbst regional “echte” Verantwortung zu übernehmen. Die Kompatibilität mit anderen regionalwährungen wird z.B. durch sog. “Clearing-Stellen” hergestellt.

Der Regio in Darmstadt hat aus mancher Bürger Sicht eine Existenzberechtigung. Die möchte ich ihm nicht absprechen. Sollte er es trotz der “bremsenden” Mechanismen von Euro-Deckung und fehlender lokaler Institution dennoch zu signifikanter Umlaufmenge kommen, werden zunehmend (vermutlich exponentiell) teilnehmende Unternehmen hinzukommen.

Einführung bzw. Gründung von Regionalgeld sollte gut durchdacht sein und der “Mechanismus” dahinter nicht ähnliche oder verschiedene “Fehler” aufweisen wie sie in unserem derzeitigen Finanzsystem enthalten sind.

Alex Beckmann

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Die Credit Suisse nennt den Chiemgauer als Referenz

Händeringend sucht man nach Lösungen und neuen Ideen bei der Finanzkrise in Euroland und den USA. Der CHIEMGAUER und dessen Modell des Negativzinses könnten ein neuer Ansatz sein. Jedenfalls meinen das Neil Soss, Chefvolkswirt des weltweit tätigen Finanzdienstleisters Credit Suisse, und Dana Saporta, die Direktorin der Forschungsabteilung für die US-Wirtschaft der Credit Suisse ist.
Hier der Artikel auf den Seiten des Chiemgauer:
http://www.chiemgauer.info/aktuelles/?tx_ttnews[tt_news]=999&cHash=48e3da7595be657ae1730c2ff9e07735

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Artikel auf mein-suedhessen – Vorträge im Literaturhaus

Darmstadt: Literaturhaus 14.09., 19:30 | Im Literaturhaus Darmstadt spricht der Unternehmer Uwe Amthauer und die Regiobeauftragte für Südhessen Dr. med. Sibylle Riffel…
http://www.mein-suedhessen.de/darmstadt/unternehmen/von-der-geschichte-des-geldes-zum-regionalgeld-d3044.html/action/lesen/1/recommend/1/

Ob der Regio aus dem Oberland sich in Darmstadt etablieren wird? Es besteht noch immer die Hoffnung, dass sich mit zunehmendem Bewusstsein der Bürger hier noch ein wirklich regionaler Verein gründet, der seinen Sitz in Darmstadt hat und lokale Interessen vertritt. Regionalgeld soll regional sein und keine überregionale Parallel-Währung! Informieren Sie sich vor allem zu dem Unterschied zwischen “Euro-Deckung” und “Waren-/Leistungs-Deckung” von Regionalgeld.

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Georg Schramm über kommunales Freigeld und Staatsbankrott

Der Kabarettist schildert in „Neues aus der Anstalt“ seine Sicht auf die Finanzkrise. Ein wirklich sehenswertes Video:

Leider nicht die beste Filmqualität …

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